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Einladung zur Wanderausstellung "Die Rosenburg - Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit" im Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg

Die Ausstellung "Die Rosenburg - Das Bundesministerium im Schatten der NS-Vergangenheit" ist Teil der Aufarbeitung der Geschichte des Justizministeriums.

Ein Team von Wissenschaftlern unter der Leitung des Historikers Prof. Manfred Görtemaker und des Juristen Prof. Christoph Safferling hat seit 2012 im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) mit dem "Rosenburg-Projekt" untersucht, wie das Justizministerium in den 1950er und 60er Jahren mit der NS-Vergangenheit seiner Mitarbeiter, den personellen und sachlichen Kontinuitäten, der Verfolgung von Verbrechern im Zusammenhang mit dem Holocaust sowie mit Amnestie und Verjährung umging.

Die Ergebnisse des Abschlussberichts "Die Akte Rosenburg" wurden in einer Wanderausstellung erstmals 2017 vorgestellt. Diese gliedert sich in neun Bereiche, die durch Stelen und Multimedia-Inhalte repräsentiert werden. Sie nähern sich unter anderem durch Biographien oder Original-Aussagen dem jeweiligen Thema an.

Ziel dieser Ausstellung ist es, die Erkenntnisse der "Akte Rosenburg" einem breiten Publikum vorzustellen und dadurch das Bewusstsein für das historische Unrecht zu schärfen.

3. April bis 13. Mai 2019 im Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg, Sievekingplatz 2, 20355 Hamburg

Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr, Wochenenden 6./7. April und 4./5. Mai 2019 von 11:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt frei

Weitere Informationen zum Rosenburg-Projekt.