Hamburgischer Anwaltverein e.V.

HAV-Mitgliederbereich

Kunst & Kultur

Führung Auswanderermuseum BallinStadt Hamburg

Datum:24.02.2017
Uhrzeit:16:30 bis 18:30 Uhr
Ort:Auswanderermuseum BallinStadt, Veddeler Bogen 2, 20539 Hamburg
Kosten:€ 24,00 pro Person

Gehen Sie auf eine spannende Reise und erleben Sie in der neuen BallinStadt die Ein- und Auswanderungsgeschichte über vier Epochen hinweg. In insgesamt drei Häusern auf 2.500 qm begleiten Sie Menschen mit all ihren Wünschen und Träumen, die sie auf ihren Weg in eine neue Heimat mitnahmen. Lernen Sie Albert Ballin, den Gründer der damaligen Auswandererhallen in Hamburg, kennen und verfolgen Sie die Entwicklung von Migration in Megacities.

Haus 1 „Hafen der Träume“
Es ist die Welt vor 120 Jahren. Albert Ballin, Namenspatron des Museums, fasst den Entschluss, eine Zufluchtsstätte für die Millionen Auswanderer aus Europa zu schaffen, bevor ihre Reise in die Neue Welt beginnt. Die Ausstellung entführt Sie in die faszinierende und persönliche Geschichte des Mannes, der für viele Menschen eine kurze Heimstatt geschaffen hat - den Hafen der Träume - und zeigt Ihnen die historische Bedeutung des Ortes für die Welt.

Haus 2 „Welt in Bewegung“
Die große Auswanderungsausstellung nimmt Sie mit auf eine Reise mit vielen Stationen. Sie erleben die Etappen der Auswanderung über die Jahrhunderte hinweg. In 14 Themenräumen erhalten Sie Einblicke in Länder, weit entfernt und Ihrem Leben doch sehr nah und vertraut.

Haus 3 „Lebenslinien“
Biografien bewegen. Denn es sind Geschichten von Menschen. Berührende Geschichten, voller Aktua-lität. Lassen Sie die Lebenslinien Sie berühren, verfolgen Sie die Entwicklung von Migration in mega-cities und erleben Sie einen Abschluss Ihrer Reise, den Sie nicht erwartet haben.

Lesung: "Meine abgeschminkten Jahre. Wie ich im amerikanischen Frauenknast landete"

Datum:01.03.2017
Uhrzeit:19:00 Uhr
Ort:Grundbuchhalle des Ziviljustizgebäudes, Sievekingplatz 1, 20355 Hamburg
Kosten:kostenlos

Vom Schreibtisch in den US-Knast

Die junge Hamburger Geschäftsfrau Stefanie Giesselbach ist noch keine 30 Jahre alt, als sie in Chicago verhaftet wird. Nach und nach begreift sie, dass sie für die dubiosen Zollgeschäfte ihres Arbeitgebers büßen soll. Sie verliert ihren Job, ihr Einkommen und ihren Partner. Mittels elektronische Fußfessel wird sie unter Hausarrest gestellt, durchlebt viereinhalb Jahre Zwangsaufenthalt in den USA und verbringt weitere 12 Monate in amerikanischen Haftanstalten. Dort erlebt sie Gewalt, alltägliche Denunziation und Drogengeschäfte, aber auch die gegenseitige Fürsorge und den Zusammenhalt unter den Insassinnen. Sie knüpft Freundschaften und engagiert sich in einem Hundeprogramm, in dem Gefangene tierische Assistenten für behinderte Menschen trainieren. Mit einer eigenen Eisdiele nimmt sie sogar an der Schattenwirtschaft im Gefängnis teil. Als sie 2013 nach Hamburg zurückkehrt, hat sie viel wertvolle Lebenszeit verloren – aber eine Stärke gewonnen, die ihr niemand mehr nehmen kann.

Moderation: Strafverteidigerin Gül Pinar, Mitglied des Vorstands des HAV

Anschließend Getränke und ein kleiner Snack.

„Meine abgeschminkten Jahre. Wie ich im amerikanischen Frauenknast landete“, erscheint am 1. März 2017 im Piper Verlag.

Führung "Paula Modersohn-Becker. Der Weg in die Moderne"

Datum:24.03.2017
Uhrzeit:18:00 Uhr
Ort:Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2, 20095 Hamburg
Kosten:€ 10,00 pro Person

Das Bucerius Kunst Forum präsentiert mit Paula Modersohn-Becker. Der Weg in die Moderne eine konzentrierte Neubetrachtung des Werks der deutschen Ausnahmekünstlerin.

Die Einzelausstellung veranschaulicht anhand von rund 80 Werken die singuläre Bedeutung ihres kurzen künstlerischen Schaffens in einer Zeit zwischen zwei grundverschiedenen Künstlergenerationen: den Spätimpressionisten und den Expressionisten. Die Schau ermöglicht durch gezielt gewählte - teils auch weniger bekannte - Gemälde und Zeichnungen einen neuen Blick auf das herausragende Werk von Paula Modersohn-Becker. Die Präsentation motivischer Wiederholungen verdeutlicht die Entwicklung ihrer eigenen Bildmittel und Methodik im Verlauf ihres kurzen künstlerischen Schaffens. Während Modersohn-Beckers eigenwilliger und avantgardistischer Stil zu ihren Lebzeiten als irritierend oder befremdlich empfunden wurde, gilt er heute als revolutionär und zukunftsweisend. Die Ausstellung zeigt die Künstlerin erstmals als Wegbereiterin der Moderne und widmet ihr den Auftakt der Trilogie der Moderne im Bucerius Kunst Forum in den Jahren 2017 und 2018.

Die von Prof. Dr. Uwe M. Schneede kuratierte Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Paula-Modersohn-Becker-Stifung, Bremen.

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