Hamburgischer Anwaltverein e.V.
Der Anwaltverein im Stadtstaat Hamburg
Die Aufgabe, die berufpolitischen und wirtschaftlichen Interessen der Anwaltschaft auf Landesebene zu fördern, wird in
Hamburg satzungsgemäß durch den örtlichen Anwaltverein wahrgenommen. Neben der praktischen Dienstleistung für
seine Mitglieder, etwa durch Bereitstellung eines Anwaltszimmers, regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen, Anwaltsuchdienst oder Job-Vermittlung, gehört es zu den wichtigsten Aufgaben des Hamburgischen Anwaltvereins (HAV), Kontakte
zu den Funktions- und Entscheidungsträgern im Stadtstaat Hamburg zu knüpfen, zu pflegen und für die Anwaltschaft
dienstbar zu machen. Dem HAV gehören mit 2881 der in Hamburg zugelassenen 8683 die meisten der forensisch tätigen
Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte an (Stand: 01.02.2009). Daraus ergibt sich ein Organisationsgrad von über einem
Drittel, wobei zu berücksichtigen ist, dass eine Vielzahl der in Hamburg zugelassenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte als Syndikus tätig sind.
Den HAV erreichen Sie am einfachsten über die Kontakt-Seite.
Sie finden hier auch eine Wegbeschreibung
Organisation:
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Vorsitzende: | RAin Ulrike Hundt-Neumann |
| Stellvertretender Vorsitzender: | RA Andreas Schulte |
| Schatzmeister: | RA Jürgen Steiner |
| Geschäftsführerin: | RAin Claudia Leicht |
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Das rechtspolitische Leben der Hansestadt wird durch den HAV aktiv begleitet. Das geschieht einerseits durch das
regelmäßig gesuchte, direkte Gespräch mit Gerichtspräsidenten, Staatsanwaltschaft, Justizbehörde und Vertretern der
Hamburger Wirtschaft (z.B: Handwerkskammer, Handelskammer). Solche Gespräche dienen u.a. dazu, Gemeinsamkeiten
zu erarbeiten, Trennendes zu benennen und - wo möglich und sinnvoll - aus der Welt zu schaffen. Der Vorstand begleitet
angestrebte Strukturveränderungen und Gesetzesvorhaben, bzw. deren Umsetzung in Hamburg, mit großer Aufmerksamkeit und bildet Ausschüsse, welche zu konkreten Themen und Entwicklungen Stellung nehmen und ihren Einfluss einbringen. Dabei wird zu solchen Ausschüssen nicht selten Kompetenz aus der Mitgliedschaft oder von Dritter Seite hinzugezogen. Die Justizbehörde in Hamburg bezieht den HAV bei anstehenden Reformen in die Meinungsbildung ein.
Ständig wiederkehrende Störungen im Justizablauf, die den Anwälten die tägliche Arbeit erschweren, werden regelmäßig
im Clearing-Ausschuss mit hochrangigen Vertretern der Anwaltschaft, der Gerichte und der Justizbehörde erörtert. Dabei
werden konkrete Einzelfälle, die Anwälte an den HAV herantragen, analysiert, diskutiert und Lösungen erarbeitet, die dazu
beitragen, dass derartige Fehlabläufe in Zukunft vermieden werden können. Dieser Ausschuss - ursprünglich vom damaligen Justizsenator als einmaliges Treffen zur Beruhigung erhitzter Anwalt-Gemüter gedacht - hat sich zwischenzeitlich als
äußerst effektive, unbürokratische und gern in Anspruch genommene Institution etabliert. Zudem sorgt ein im Wechsel mit
dem Richterverein ausgerichtetes gemeinsames Vorstandsessen für die entspannte Kommunikation mit der Richterschaft
in Hamburg.
Einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben leistet der HAV durch die maßgebliche Beteiligung an der Organisation des alljährlichen Hamburger Juristenballes, der vor allem dem geselligen Austausch zwischen Angehörigen
sämtlicher juristischen Berufe dient. Ein weiterer Glanzpunkt und fester Bestandteil des juristischen Terminkalenders
ist die Verleihung des Emil-von-Sauer-Preises an eine Person oder Organisation, welche sich um das Rechtswesen im
Allgemeinen und das hamburgische Rechtswesen im Besonderen verdient gemacht hat. Im Anschluss an die jährliche
Mitgliederversammlung hält jeweils eine herausragende Persönlichkeit des juristischen Lebens einen öffentlichen Vortrag
zu einem in der Anwaltschaft aktuell diskutierten Thema, etwa der Binnenreform der Justiz oder der Juristenausbildung.
Der HAV steht im engen Austausch mit den umliegenden Anwaltvereinen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Der
Stellvertretende Vorsitzende des HAV-Vorstandes vertritt geschäftsordnungsgemäß ständig die Interessen des Stadtstaates in der Landesverbandskonferenz des DAV. Auf der Mitgliederversammlung des DAV ist der HAV regelmäßig vertreten. Der HAV ist Mitglied im Verband freier Berufe.
Auf der mit vier (Teilzeit-)Mitarbeiterinnen besetzten Geschäftsstelle und unserem Service-Point (als erste Anlaufstelle)
im Erdgesschoss erhalten sämtliche Mitglieder sachdienliche Informationen, etwa über die Gruppenverträge (Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, Krankenversicherung, Fitness, Telefon, Auto usw.), über den zwischen 09:00 und 13:00
Uhr angebotenen Anwaltsuchdienst sowie über unsere Job-Vermittlung nebst Gehälterumfrage. Leihroben stehen kostenlos zur Verfügung. Das angeschlossene Anwaltszimmer dient dem entspannten Aufenthalt z.B. zwischen zwei Gerichtsterminen, der Kommunikation zwischen Anwälten untereinander bzw. mit Mandanten und steht für die ca. 80 Seminare in
allen Fachbereichen zur Verfügung.
Regionale Anwaltstage und Informationsveranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit Rechtsanwaltskammer sowie
weiteren juristischen Interessenvereinigungen organisiert. |
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