Hamburgischer Anwaltverein e.V.

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§ 15 FAO - Die Teilungsversteigerung in der familien- und erbrechtlichen Praxis

Datum:Freitag, 02. September 2016
von 09:00 bis 16:00 Uhr
Ort:Zimmer B 200
Referent:Diplom-Rechtspfleger Peter Mock, Koblenz
Kosten:€ 320,00 bzw. € 160,00 für Mitglieder HAV/FORUM inklusive Mittagssnack
Inhalt:

§ 15 FAO + Praktiker
6 Zeitstunden Unterrichtsdauer

 

Angesichts vermehrter Ehescheidungen und Erbauseinandersetzungen steigt die Anzahl der gericht lichen Teilungsversteigerungen stetig. Die Teilungsversteigerung ist oftmals das letzte Mittel, aber auch unter Umständen eine für die Mandantschaft günstige Möglichkeit, Gemeinschaften an Grundstücken auseinander zu setzen. Das Seminar informiert umfassend und praxisorientiert über den Ablauf des Verfahrens.


Sie erfahren, wie Sie
- taktisch am besten in jeder Verfahrenslage vorgehen,
- die starke Stellung des Gläubigers/ Antragstellers vollständig ausschöpfen
- und erhalten praxiserprobte Anleitungen, Probleme in der Auseinandersetzungsversteigerung zu lösen.

Zahlreiche taktische Tipps für eine erfolgreiche Strategie, um eine für den Mandanten günstige Auseinandersetzung zu erreichen, runden das Seminar ab. Die Themen werden anhand von Beispielen erläutert und gleichzeitig werden Einflussmöglichkeiten auf den Verfahrensablauf aufgezeigt.

Themenschwerpunkte: Wesen und Bedeutung der Teilungsversteigerung; Gegenstände der Teilungsversteigerung (Bruchteilsgemeinschaft, Gesamthandgemeinschaft, Erbengemeinschaft, GbR, Eheliche Gütergemeinschaft etc.); Voraussetzungen der Anordnung/ Beitritt; entgegenstehende Rechte bzw. Vereinbarungen bei Ehegatten; Verfahrensablauf, insbesondere Unterschiede zum Zwangsversteigerungsverfahren bei Forderungen; Möglichkeiten der Verfahrenseinstellung (§§ 180 ZVG, 765a ZPO); geringstes Gebot insbesondere Zahlung eines Ausgleichsbetrages; der Versteigerungstermin und Ablauf; Gestaltungsspielräume im Verfahren: Einstellungsmöglichkeiten des Schuldners und Gegenstrategie der Gläubiger; Anmeldungen und Einhaltung von Fristen zwecks Vermeidung von Regressen; Rechtsstellung der Mieter und Pächter; Bietverhalten (Ausschalten des „Gegners“ durch - erhöhte - Sicherheitsleistung, Sonderkündigungsrecht des Erstehers ist nicht mehr durch Mietvorauszahlungen und Baukostenzuschüsse eingeschränkt); Aussetzung des Zuschlages als Mittel der Positionsverbesserung; Zuschlagsversagung durch Einstellungsbewilligung; Zuschlag und Zuschlagsformen; die Erlösverteilung

Auch für spezialisierte Mitarbeiter in diesem Fachbereich geeignet.

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