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Vattenfall Cyclassics 2009

Die Vattenfall-Cyclassics - ein Volksfest der besonderen Art. Bereits zum vierten Mal startete auch das HAV-Team, welches insbesondere durch Frau Cieslik aus der Geschäftstelle des HAV liebevoll betreut wurde. Insgesamt bestand unser Team in diesem Jahr aus 15 Teilnehmern, von denen sich sieben über die Distanz von 100 km trauten. Die übrigen Mutigen nahmen immerhin die Stecke über 55 km in Angriff.

Novum in diesem Jahr war das gemeinsame Pastaessen am Samstag, dem 15.08.2009, in den Räumen des HAV. Frau Cieslik hatte mit ihrer Familie hervorragend gekocht. Natürlich gab es – wie vor einem Rennen üblich – Pasta mit zwei leckeren Saucen zur Auswahl. Daneben etwas Antipasti. Der Hammer war aber der Nachtisch. Mit ihrem selbstgemachten Schokomousse auf Kirschen hatte sich Frau Cieslik selbst übertroffen. Einen großen Dank an Frau Cieslik. Ein Wunder nur, dass die Rennteilnehmer am nächsten Tag trotz der Schlemmerorgie in der Lage waren, bravouröse Ergebnisse zu erzielten.

Offensichtlich hat hier geholfen, dass das HAV-Team auch am Sonntag liebevoll umsorgt wurde. Bereits am Start wurden die Teams über 55 und 100 km durch Frau Cieslik und Rechtsanwalt Jörg Gutzmann begrüßt. Dann galt es Daumen drücken. Alle HAV-Team-Teilnehmer erreichten geschafft, aber unverletzt das Ziel und konnten sich am gemeinsamen Treffpunkt am Mönckebergbrunnen mit vom HAV zur Verfügung gestellten Kleinigkeiten und Getränken stärken. Eine gelungene Veranstaltung an einem sehr schönen Tag.

Natürlich wird das HAV-Team auch im nächsten Jahr wieder starten. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Da das Kontingent beschränkt ist, ist eine kurzfristige Anmeldung empfehlenswert. Ansprechpartnerin hierfür ist Frau Cieslik.

Wer nicht selbst teilnimmt, sollte es sich zumindest nicht entgehen lassen, die Atmosphäre dieses gigantischen Radrennens an denen 22.000 Sportler teilnehmen, vor Ort zu erleben.

Jörg Gutzmann
Rechtsanwalt

Es war das vierte Mal, dass das HAV-Team bei den Vattenfall-Cyclassics startete. Durch die Ferienzeit hatten sich für 2009 weniger Teilnehmer angemeldet als 2008. Insgesamt waren aber doch 22 Teilnehmer – 10 für die 100 km Distanz und 12 für die 55 km Distanz – gemeldet. Leider sind durch Krankheit doch einige Teammitglieder ausgefallen. Gestartet sind letztlich 7 Teilnehmer für 100 km und 8 für die 55 km Strecke.

Zum ersten Mal fand in unseren Räumen am Vorabend ein Pasta-Essen statt, es wurde viel gelacht und die eine oder andere Anekdote zum Besten gegeben, so dass alle gut gestärkt an den Start gehen konnten.

Für mich hieß es wie im Vorjahr: um 5:30 Uhr aufstehen und mit Fotoapparat ausgestattet zur Alsterglacis fahren. Da das 55 km Team in diesem Jahr im Block C startete war die Startzeit ab 7:50 Uhr angesetzt und mir blieb der lange Fußmarsch vom Alsterglacis bis zum Hotel Atlantic erspart. Kurz nach der Ankunft sah ich auch schon die ersten HAV'ler, schoss meine Fotos, wünschte allen Glück und schon ging es auf die Strecke. Nun machte ich mich auf den Weg Richtung Steinstraße, denn das Team der 100 km Strecke sollte um 9:50 Uhr starten. Herr Gutzmann war hier vor Ort, um das Team der 100 km Strecke zu unterstützen. Gemeinsam konnten wir die Radler dann auf die Strecke schicken, um anschließend mit Unterstützung meines Neffen Jan am Mönckebergbrunnen den Treffpunkt für die Verpflegung nach dem Rennen aufzubauen.

Herr Gutzmann war in diesem Jahr das erste Mal dabei und ganz angetan von der Atmosphäre diesen Rennens. Er war auch total erstaunt, dass schon die ersten Teilnehmer der 55 km auf der Zielstrecke waren, während die anderen doch gerade erst starteten. Aber genau dies macht ja auch den Reiz und die Spannung des Zuschauens aus. Im Vorjahr waren durch Negativschlagzeilen der Tour de France weniger Zuschauer als in den Jahren davor auf den Beinen. In diesem Jahr war es wieder wie immer. Das Wetter war auch auf der Seite der Fahrer und die Sonne lachte vom Himmel. Schon trafen die ersten Teilnehmer bei uns ein und freuen sich über die kleine Stärkung und Erfrischung. Die ersten Anmeldungen für 2010 sind schon eingegangen, auch die Berliner Teamkollegen haben für 2010 wieder zugesagt. Die einhellige Meinung aller: "Nächstes Jahr fahren wir wieder mit".

Wollen Sie sich auch einmal wie ein Tour de France-Teilnehmer fühlen, dieses Kribbeln im Bauch spüren, wenn Sie am Rathaus vorbei in die Mönckebergstraße einfahren - Richtung Ziel. Dann melden Sie sich zum 5. Start des HAV-Teams bei den Vattenfall-Cyclassics 2010 an.

Wir hoffen, dass sich noch mehr Radsportbegeisterte bei uns melden, um dann 2010 gemeinsam (Starttermin ist noch nicht bekannt) mit an den Start zu gehen.

Wir hoffen, dass sich noch mehr Radsportbegeisterte bei uns melden, um dann 2010 gemeinsam (Starttermin ist noch nicht bekannt) mit an den Start zu gehen.

Wir suchen weitere Mitstreiter für die 55 km, 100 km sowie die 155 km Strecke. Egal ob Rechtsanwalt/in oder Mitarbeiter/in der Kanzlei, seien Sie mit dabei. Natürlich gibt es auch gemeinsame Trainingsfahrten zur Vorbereitung. Die Anmeldung wird wieder durch uns vorgenommen. Den erforderlichen Anmeldebogen erhalten Sie in der Geschäftsstelle oder als PDF auf der Homepage.

Bei evtuellen Fragen steht Ihnen Frau Cieslik unter der Rufnummer 040-6113511 oder per Email cieslik@hav.de in der Zeit Montags bis Donnerstags von 9:00 bis 17:00 Uhr zur Verfügung.

Zeiten:

NameZeitkm/h
100 km
Bleisch, Burkhard 03:07:57 32.91
Boldt, David 02:56:25 35.39
Boldt, Detlef 02:59:25 34.48
Hack, Martin 03:08:13 32.86
Lund, Peter J. 03:06:07 33.23
Schenk, André 03:01:53 34.01
Dr. Schrandt-Zimmer, Stefan 03:05:32 33.34
55 km
Ahrens, Marc 01:47:40 31.87
Bauer, Bettina 01:53:51 30.14
Korn-Malzkuhn, Henrike 01:59:49 28.64
Lichtenfeld, Wolfgang 01:40:00 34.32
Martens, Manfred 02:02:36 27.99
Thieß, Helmuth 01:47:53 31.81
Von Der Wroge, Doris 01:35:41 35.86
Walter, Ute 01:56:57 29.34

Bericht Frau Rechtsanwältin Ute Walter

Gestärkt durch die die leckeren vorabendlichen Nudelportionen von Frau Cieslik und viele gute Wünsche trat ich am Sonntag morgen mit einer Mischung aus Zweifeln ("warum musst du dir das nun auch noch antun") und Zuversicht ("eigentlich bist Du doch ganz fit") kurz vor 7 Uhr den Weg zum Dammtor an, was eine Aufwärmstrecke von 4 km auf leerer Straße mitten durch die Stadt bedeutete, welch Luxus! Ein Orga-Motorrad, das unterwegs vorbeifuhr, wollte sich leider nicht überreden lassen, mich im Rennen als Zugpferd zu begleiten, dann musste ich wohl doch selbst fahren. Es gab kein Zurück mehr!

Wahrscheinlich war ich die einzige, die im C-Block stand und noch nie ein Radrennen gefahren war (und überhaupt: schnelleres Radfahren stand bis Mai auch nie auf meiner Agenda), entsprechend nervös war ich angesichts der vielen durchtrainierten Beine auf stromlinienförmigen Rennmaschinen, die rundherum zu sehen waren. Schon bald nach dem Start waren diese vielen Beine dann auch nicht mehr zu erblicken! Natürlich bin ich sehr verhalten losgefahren und habe mir die jeweils langsamsten Hinterräder gesucht, die ich finden konnte, auch wenn ziemlich schnell der Verdacht aufkam, dass eigentlich ich das langsamste Rad weit und breit war. Immerhin habe ich den Dreiradler Rainer Calmund und seinen Trupp recht bald überholt, was ersten Auftrieb gab.

Es rollte dann recht flott vor sich hin und plötzlich war ohne nennenswerte Verzweiflung schon Schenefeld erreicht und fast durchfahren, als die Kollegin mich einholte, mit der ich eigentlich von Anfang an zusammen fahren wollte. Gerade noch rechtzeitig hat sie sich dann vor mich gesetzt, nun da nämlich der Wind von vorn kam. Ohne diese großzügige Hilfe (Vielen Dank nochmal!) wäre ich bestimmt nicht so entspannt am Tinsdaler Kirchenweg angekommen. Vom Weg dorthin habe ich vor lauter Konzentration aber nicht viele Einzelheiten in Erinnerung, nur dass die LSE schrecklich lang und unfallträchtig ist; das Geräusch einer stürzenden Gruppe ist überhaupt nicht schön, wir kamen aber glücklicherweise noch gut an allem vorbei. Nun ging es etwas hoch, aber doch nur gemächlich und da noch Körner übrig waren, konnte ich den Kösterberg (gefühlte Bergkategorie 1) mit Schwung beginnen (probegefahren war ich ihn eine Woche zuvor und war mir danach gar nicht mehr so sicher, ob die Entscheidung teilzunehmen eigentlich wirklich so gut war). Ich hätte daher nie gedacht, dass ich auch noch andere Teilnehmer flott überholen würde, aber es mehrten sich dann doch die Fußgänger und solche, die es bald werden würden. Oben angekommen, war ich erleichtert aber auch ziemlich stolz, bis dorthin gut durchgekommen zu sein. Ich glaube, die nächsten Kilometer bin ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht gefahren.

Nachdem dann die Steigung hinter Teufelsbrück auch erarbeitet war, sollte es bis zum Ziel noch einmal richtig losgehen - nur, es kam einfach kein "los" mehr. Irgendwie waren meine Beine schlagartig unwillig geworden und konnten erst ab Rathaus Altona wieder zu aktiverer Mitarbeit überredet werden. Ob ich im falschen Gang hochgefahren bin oder zu spät Traubenzucker gegessen habe? Egal, das Ziel war nah! Zur Reeperbahn hoch war es dann ein Klacks und plötzlich fand ich mich schon auf der Mönckebergstraße wieder zwischen lautem Geklapper der vielen Rasseln und Anfeuerungsrufen des Publikums. Irre! Fast schade (aber nur fast!), dass das Rennen dann auch schon vorbei war.

Es hat riesig Spaß gemacht und die gute Betreuung durch Frau Cieslik und Co. tat ein übriges dazu, dass ich im nächsten Jahr wieder dabei sein werde.

Ute Walter
Rechtsanwältin

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Letzte Aktualisierung am 22.12.2011 durch smart dolphin, tl URL: http://hav.de/cyclassics2009.html